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Archive for Oktober, 2018

Lucian Aron & Dennis Bröker im Doppel-Interview zum ADAC Logan Cup

Vor dem großen Saisonfinale im ADAC Logan Cup geben die Rennfahrer Lucian Aron und Dennis Bröker aus dem Pfister-Racing-Team ein Doppel-Interview:

Lautet euer Ziel der Angriff auf den Titel oder den zweiten Platz zu verteidigen?

Dennis Bröker: „Wir wollen in den letzten beiden Rennen der Saison im November jeweils das maximale Ergebnis einfahren. 2 Rennsiege wären nach einer schwierigen Saison mit vielen auf’s und ab’s ein sehr guter Abschluss. Damit wäre uns der Vizemeisterschaftstitel nicht mehr streitig zu machen.“

Lucian Aron: „Wir haben uns geeinigt das wir denn Vize-Meister Titel sichern wollen, also P2 verteidigen.“

 

Der ADAC Logan Cup ist eine Langstreckenserie mit Fahrerwechsel. Wo liegen eure Erfolgsgeheimnisse in eurem Teamwork?

Dennis Bröker: „Das Teamwork ist bei uns für den Erfolg von zentraler Bedeutung. Egal ob sich die Streckenverhältnisse verändern oder wir durch spontane Taktikänderungen auf das Renngeschehen einwirken müssen, wir tauschen uns stetig darüber aus. Auch die Mechaniker spielen dabei eine wichtige Rolle. Durch einen Motortausch über Nacht konnten wir so nach einem sehr enttäuschenden 6.Lauf beim 7.Lauf den 2.Platz herausfahren.“

Lucian Aron: „Immer konstante Rundenzeiten fahren, gutes Setup und immer alles an Mechanikern melden. Wenn etwas anders am Fzg oder Strecke ist kommunizieren wir zwischen uns, auch die Strategie vor jeden Start, was wir zu tun haben und wie wir das ganze voran gehen. Am wichtigsten ist miteinander arbeiten und nicht gegen einander.“

 

Ihr startet nun im zweiten bzw. dritten Jahr im Cup. Welche Tipps würdet Ihr Rookies geben die in ihre erste Saison starten?

 

Dennis Bröker: „Rookies sollten sich erreichbare Zwischenziele setzen und dann den Verlauf der Saison im Blick haben. Zur Saisonmitte realistische neue Ziele setzen und sich selbst nicht zu viel Druck machen. Mit der Lockerheit und dem Spaß am Rennsport wird sich auf Dauer der Erfolg einstellen.“

Lucian Aron: „Erreichbare Ziele setzen und Schritt nach Schritt in die Richtung arbeiten. Teamwork ist sehr wichtig und es gibt kein Platz für ein großes Ego, einfach zusammen arbeiten mit eure Teamkollegen so das ihr zusammen besser fahren könnt.“

 

Wie bereitet ihr euch abseits der Rennstrecke auf euren nächsten Renneinsatz vor?

 

Dennis Bröker: „Am Wochenende fahre ich zwischen Frühling und Herbst meine Trainingsstrecke mit dem Rad. Zudem analysiere ich die Onboardaufnahmen der vergangenen Rennen und schaue mir die Rennstatistiken inklusive aller Rundenzeiten an. Ich sitze regelmäßig am Simulator und probiere hier immer wieder etwas neues aus, wovon ich auch später im Rennen profitieren kann.“

Lucian Aron: „Viel Kartfahren und Krafttraining, manchmal Simulator aber nicht zu oft.“

 

Was gefällt euch am Besten am ADAC Logan Cup?

 

Dennis Bröker: „Tourenwagenmotorsport zu relativ bezahlbaren und überschaubaren Kosten hat mich von Anfang dazu bewegt in den ADAC Logan Cup einzusteigen. Zudem reizt mich die simple Technik. Geringes Gewicht, kein ABS, Handschaltung und die relative Gleichheit der Fahrzeuge sorgt bei uns für viele enge Rad an Rad Duelle, bei welchen ich stets meine Rennerfahrung weiter ausbauen konnte.“

Lucian Aron: „Die Voraussetzung das jeder das gleiche Material fährt.“

 

 Welche Ziele habt ihr euch für die Saison 2019 gesteckt?

Dennis Bröker: „Dies ist derzeit noch völlig offen und hängt auch von dem Erreichen der Vizemeisterschaft ab, da dies für meine aktiven und potentiellen Sponsorpartner ein wichtiger Indikator zum festlegen der Sponsorengelder für die Saison 2019 ist.“

Lucian Aron: „Weiter an die Rundenzeiten arbeiten, Sachen im Training ausprobieren und Wege finden schneller und konstanter fahren. Ein Kampf auf den Titel.“

 

 

Fotos: Pfister-Racing GmbH

herausforderndes Rennwochenende mit doppeltem Einsatz für das Pfister-Racing Team im OCTAVIA Cup und ADAC Bördesprint Cup

herausforderndes Rennwochenende mit doppeltem Einsatz für das Pfister-Racing Team im

 OCTAVIA Cup und ADAC Bördesprint Cup

Motorsportarena Oschersleben / Nürburgring. Das Rennwochenende vom 12.-14.10.2018 stand für das Pfister-Racing Team ganz im Zeichen des doppelten Einsatzes: Das fränkische Team ging sowohl in der Motorsportarena Oschersleben (GER) im ADAC Bördesprint Cup, als auch am Nürburgring (GER) im Skoda OCTAVIA Cup an den Start.

 

Insgesamt kamen 5 Tourenwagen zum Einsatz:

 

Im ADAC Logan Cup Rennwagen mit der Startnummer 211 fuhr das bekannt schnelle Duo mit Lucian Aron (GER) und Dennis Bröker (GER) in Oschersleben, sowie im ADAC Bördesprint Cup Claus Gramlich (GER) und Christian Meurer (GER) im CHEVROLET Cruze Cup bzw. ADAC Logan Cup Rennwagen.

 

Im Skoda OCTAVIA Cup startete Wolfgang Kriegl (AUT) mit der Startnummer 3 in das finale Rennen der Saison, unterstützt wurde er dabei von seinem Teamkollegen Andreas Pfister (GER) in der Startnummer 77 als Gaststarter.
 

Andreas Pfister (GER) absolvierte einen Gaststart im Skoda OCTAVIA Cup

 

Teamleiter Andreas Pfister dazu: „Wir freuen uns über den Einsatz von insgesamt 5 Tourenwagen und das damit verbundene große Interesse an unserem Team. Dabei ist der ADAC Logan Cup nach wie vor eine günstige und tolle Einstiegsmöglichkeit in den Tourenwagen-Motorsport. In dem dortigen 2 Stunden Rennen können die Fahrer viel Erfahrung zu geringen Kosten sammeln. Im ADAC Bördesprint Cup haben wir mit unserem ADAC Logan Cup Rennwagen und dem CHEVROLET Cruze Cup Rennwagen zwei heiße Eisen in unserer Wertungsklasse im Feuer.

Im OCTAVIA Cup messen wir uns erstmals mit zwei Rennwagen mit der starken Konkurrenz und freuen uns den Cup damit bereichern zu können. Der doppelte Einsatz auf zwei Rennstrecken ist für uns auch logistisch eine große Herausforderung, aber wir haben ein starkes Team mit voll motivierten Teammitgliedern und können auch das erfolgreich stemmen!“

 

einige Pokale aber auch harte Arbeit in der Motorsportarena Oschersleben

Dabei begann der Renntag in der Motorsportarena Oschersleben mit einem Schockmoment für das Team: Bereits nach wenigen Runden im freien Training musste der Fahrer Lucian Aron in der Startnummer 211 die Boxengasse mit Motorproblemen ansteuern. Die Mechaniker vor Ort Bozo Erak und Heiko Kraft begannen nun umgehend mit der Fehlersuche und dem Austausch möglicher Fehlerquellen. Trotz größtem Engagement konnte schlussendlich nur ein mechanischer Schaden am Motor diagnostiziert werden, welcher zu einem Leistungsverlust führte. Dennoch konnte das Duo Aron / Bröker im ersten Rennen an diesem Tag mit einem „waidwunden“ ADAC Logan Cup Rennwagen einen wichtigen 4. Platz einfahren.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag tauschten die Mechaniker nun den Motor vor Ort in der Box, der dazu vom Team extra nach Oschersleben gebracht wurde. Belohnt wurden die herausragenden Bemühungen mit schnellen Rundenzeiten und einem tollen 2. Platz im ADAC Logan Cup Rennen am Sonntag. Auch Claus Gramlich und Christian Meurer sorgten mit Ihren Klassensiegen im ADAC Bördesprint Cup für freudige Gesichter beim Team vor Ort.

Der blaue ADAC Logan Cup Rennwagen mit der Startnummer 211 stand im Mittelpunkt des Geschehens

in der Motorsportarena Oschersleben.

Technik-Pech und anspruchsvolle Aufholjagd im Skoda OCTAVIA Cup

Auch im OCTAVIA Cup wurde das Pfister-Racing Team auf die Probe gestellt. Nachdem das freie Training noch nach Plan verlief, geriet der Rennwagen von Andreas Pfister (#77) im Zeittraining in Probleme: „Wir hatten mit Ladedruck-Verlust zu kämpfen, was die Motorleistung verminderte. Aus diesem Grund mussten wir sogar im ersten Rennen die Boxengasse ansteuern. Zum zweiten Rennen konnten unsere Mechaniker Mirek Göbel und Alois Pfister, trotz Zeitdruck, das richtige Bauteil austauschen, und es gelang mir vom letzten Startplatz mit einer Aufholjagd auf Platz 6 nach Vorne zu fahren.“ so Andreas Pfister.

Wolfgang Kriegl erreichte bei seinem Debüt am Nürburgring den Anschluss an das Mittelfeld. Er erlebte ebenso ein actionreiches Rennwochenende und konnte in beiden Rennen den 12. Rang mit seinem 280 PS starken OCTAVIA Cup Rennwagen über die Ziellinie bringen.

 

 

 

Wolfgang Kriegl (AUT) fuhr zum ersten Mal auf dem GP-Kurs am Nürburgring

„Wir möchten uns bei unseren Fahrern für das Vertrauen und die schlussendlich tollen Ergebnisse bedanken. Besonderer Dank geht auch an unsere Mechaniker, die auf beiden Rennstrecken stark im Einsatz waren. Solche unvorhergesehenen Probleme können vor Ort an der Rennstrecke nur durch ein starkes Teamwork gelöst werden, und das haben wir bewiesen. Wir sind davon überzeugt dass sich unser Engagement auch für die zukünftigen Rennen positiv auszahlen wird!“ gab Andreas Pfister im Gespräch mit den Medien zu Protokoll.

 

weitere Termine für das Pfister-Racing Team:

20.10.2018                 ADAC Tourenwagen-Fahrersichtung           – Schlüsselfeld (GER)
21.10.2018                 ADAC Bördesprint Cup                                 – Motorsportarena Oschersleben (GER)

26./27.10.2018           Sportfahrertraining & Lizenzlehrgang            – Wachauring (AUT)

03./04.11.2018           Sportfahrertraining & Lizenzlehrgang            – Racepark Meppen (GER)

10.11.2018                 ADAC Bördesprint Cup                                 – Motorsportarena Oschersleben (GER)

17.11.2018                 ADAC Bördesprint Cup                                 – Motorsportarena Oschersleben (GER)

 

 

Weitere Informationen zum ADAC Bördesprint Cup und Skoda OCTAVIA Cup sowie den aktuellen Rennergebnissen des Pfister-Racing Teams finden Sie auf der Homepage www.pfister-racing.eu sowie auf der offiziellen Facebook-Site der Pfister-Racing GmbH

Fotos: Pfister-Racing GmbH