All posts in Uncategorized

Erneute Podiumsplatzierung für Pfister-Racing beim 6H Rennen am Autodrom Most

Erneute Podiumsplatzierung für Pfister-Racing beim 6H Rennen am Autodrom Most

Autodrom Most. Die 4,148 km lange Rennstrecke in der Tschechischen Republik war der Austragungsort des 6-Stunden-Langstreckenrennens am 05.09.2019. Dabei empfing das Autodrom Most die Teams und Fahrer mit Kaiserwetter und trockenen Verhältnissen über die komplette Renndistanz. Für das fränkische Pfister-Racing Team griffen die Rennfahrer Andreas Pfister (GER) und Wolfgang Kriegl (AUT) in´s Lenkrad des 350 PS starken TCR-Rennwagens. Dabei hatte das Team bereits im Vorfeld wieder akribische Arbeit geleistet um den Tourenwagen perfekt auf die Herausforderungen im Langstreckenrennen vorzubereiten.

Mehr als 166 problemlose Runden absolvierte das Pfister-Racing Team, und erreichte Platz 2 im 6H Rennen.

„Nach unserem Sieg beim 12 Stunden Rennen am Slovakiaring gingen wir natürlich wieder mit großer Motivation ins 6 Stunden Rennen am Autodrom Most. Für unsere Rennstrategie war es wichtig nach der Startfreigabe des rollenden Starts so lange wie möglich bis zum ersten Boxenstopp auf der Strecke zu bleiben. Das gelang mir gut und ich konnte den Anschluss an den Führenden halten. Durch einen super Boxenstopp unseres Teams und der konstant schnellen Fahrweise meines Teamkollegen Wolfgang Kriegl, der fast 2 Stunden am Stück hinter dem Steuer des Rennwagens saß, konnten wir zum Rennende um den Sieg kämpfen“ so Andreas Pfister.

„Der TCR-Rennwagen funktionierte wiedereinmal komplett problemlos und wir konnten mit einer starken Pace wieder bis auf eine Runde an den Führenden heranfahren. Wir haben uns im Laufe des Rennens aus allen Scharmützeln herausgehalten und konnten sehr konstante und fehlerfreie Runden abspulen. Wir freuen uns über die tolle Platzierung! An dieser Stelle geht dazu ein großes Dankeschön an unser Team vor Ort mit Alfred Hutzel, Alois Pfister und Sascha Zwirblis“ so Pfister.

Richtige Boxenstoppstrategie als Grundstein für den Erfolg

Das Teamwork und die richtige Boxenstoppstrategie spielten auch in diesem Langstreckenrennen wieder eine wichtige Rolle. Dabei galt es für die Rennfahrer einerseits so schnell wie nötig, aber auch so lange wie möglich auf der Rennstrecke zu bleiben. Besonders das Management der Slick-Reifen spielt hier eine wichtige Rolle „Wir mussten zwar schnell, aber auch Reifenschonend auf der Rennstrecke unterwegs sein, um den Zeitraum bis zum nächsten Boxenstopp verlängern zu können. Dies gelang uns außerordentlich gut!“ erläuterte Andreas Pfister.

Die siegreichen Fahrer am Ende des Endurance-Rennens auf dem Podium

 

Mit dem erfolgreichen Überqueren der Ziellinie auf Platz 2 nach 6 Renn-Stunden erreichte das Pfister-Racing Team damit die Dritte Podiumsplatzierung im dritten Endurance-Rennen der Saison. Auch in der Gesamtwertung liegt das Team damit auf Schlagdistanz zum führenden Team und freut sich bereits auf das diesjährige Finale am 20.10.2019 am Autodrom Brno (CZ), dann über eine Renndistanz von 9 Stunden.

 

Endurance-Termine 2019:

20.10.2019 – 9H Rennen Autodrom Brno (CZ)

 

Sie interessieren sich für eine Rennteilnahme an den Endurance-Rennen mit einem Rennfahrzeug des Pfister-Racing Teams?

Dann kontaktieren Sie uns unverbindlich per Email an kommunikation@pfister-racing.eu

Dennis Bröker im Interview zur Meisterschaftsführung im CHEVROLET Cruze Eurocup

 

Dennis, Du bist im Moment Meisterschaftsführender im CHEVROLET Cruze Eurocup, und das in deiner ersten Saison im Cup. Was ist dein Erfolgsgeheimnis?
Stetiger Antrieb mich fahrerisch weiterzuentwickeln und in besonders engen Zweikämpfen kühlen Kopf zu bewahren für konstant gute Platzierungen sind die Erfolgsgeheimnisse, welche mich zur Meisterschaftsführung im CHEVROLET Cruze Eurocup gebracht haben.

 

 

Wie lautet deine Strategie für das Finale, voller Einsatz für den Titel oder sichere Punkte?

Am Ende sind die meisten Punkte für die Meisterschaft ausschlaggebend, daher werde ich, solange ich die Meisterschaft nicht vorzeitig gewonnen habe, kein unnötiges Risiko eingehen.
 

Dein Meisterschaftskonkurrent Andreas Eichhorn hat bereits angekündigt im Finale “alles auf den Titel” zu setzen, was möchtest du ihm antworten?
Ich werde mich am finalen Rennwochenende auf mich fokussieren. Ankündigungen anderer Fahrer spielen da keine Rolle für mich. Meine Antworten werden es alleine auf der Rennstrecke geben.

 

 

Du hast deine Tourenwagen-Karriere vor 3 Jahren begonnen. Welche Tipps gibst du angehenden Rennfahrern auf den Weg die den Einstieg schaffen wollen?
Erreichbare Zwischenziele setzen und auf lange Sicht eine Strategie erarbeiten. Unternehmen und damit potentielle Sponsoren verfolgen genau, welche Rennfahrer zu den „Eintagsfliegen“ gehören und schnell da sind, Erfolge feiern aber bei ersten Misserfolgen genauso schnell verschwunden sind, und welche Rennfahrer sich durch dauerhaft konstant gute Ergebnisse und Überwinden von Krisen sich einen festen Namen im Motorsport machen.

 

 

Was findest du am CHEVROLET Cruze Eurocup besonders gut?

Spannende Rennen gegen starke Konkurrenten auf unterschiedliche attraktive Rennstrecken in Europa und als Gewinn den TCR Rennwagentest finde ich besonders gut am CHEVROLET Cruze Eurocup.

 

 

Weitere Informationen über den Rennfahrer Dennis Bröker erhalten Sie auf https://www.dennis-broeker.de/

 

Weitere Informationen zum CHEVROLET Cruze Eurocup erhalten Sie auf www.chevrolet-cup.eu

 

Fotos: Pfister-Racing GmbH

Slowakisches Wetter-Roulette im CHEVROLET Cruze Eurocup wird von Dennis Bröker & Wolfgang Kriegl für sich entschieden

Slowakisches Wetter-Roulette im CHEVROLET Cruze Eurocup wird von Dennis Bröker &

 

Wolfgang Kriegl für sich entschieden

Slovakiaring. Die Wertungsläufe 7 & 8 des CHEVROLET Cruze Eurocup Markenpokals fanden vom 23.-25.08.2019 am hochmodernen Slovakiaring in der Nähe von Bratislava statt. Damit ging auch der Titelkampf vor dem Finale im Oktober in der Motorsportarena Oschersleben in die heiße Phase. Die Rennstrecke am Slovakiaring begeistert die Rennfahrer regelmäßig durch Ihren anspruchsvollen aber flüssigen Streckenverlauf auf 5,922 Kilometern. Darüber hinaus mussten sich die Fahrer abermals mit wechselnden Wetterverhältnissen ausseinandersetzen. Zu Beginn des Rennwochenendes und beim ersten Rennen war es noch warm und sonnig, am Sonntag allerdings sorgte ein Gewitter mit Starkregen für wechselhafte Streckenverhältnisse, welche die Fahrer mit Ihrem CHEVROLET Cruze Eurocup 1,8 LT V2 Cup Rennwagen und der TOYO TIRES Proxes R888R Semislick-Bereifung bewältigen mussten.

Dennis Bröker (GER) siegte im ersten Rennen und führt nun die Gesamtwertung an

 

 

tolle Tourenwagen-Action in beiden Rennen begeistert die Zuschauer

 

Die zahlreich angereisten Motorsport-Fans kamen in beiden Rennen des CHEVROLET Cruze Eurocup voll auf Ihre Kosten und fieberten auf den Tribünen mit der Tourenwagen-Action und einigem „Lackaustausch“ zwischen den Rennwagen mit.

 

Nachdem sich Wolfgang Kriegl (AUT, RAVENOL-Racing) für das erste Rennen die Pole-Position gesichert hatte, musste er sich im Verlauf des Rennens nach einem verhaltenen Start mit der Konkurrenz beschäftigen. Vor allem Dennis Bröker (GER, Pfister-Racing by BRIEFLOGISTIK OBERFRANKEN) drehte zum Ende des Rennens ordentlich auf, und konnte die Führung übernehmen. Kriegl versuchte zwar in der allerletzten Kurve des Rennens mit einem beherzten Manöver zu kontern, musste sich aber mit dem zweiten Rang zufrieden geben.

 

Dahinter ging es turbulent zur Sache: Im Kampf um die verbleibende Podiums-Platzierung kam es zu einer Kollision zwischen Sven Grossmann (GER, Mainfranken Motodrom Racing Team) und Patrick Tiefenbacher (AUT, TOYO TIRES MOTORSPORT), woraufhin Tiefenbacher seinen CHEVROLET Cruze Eurocup 1,8 LT V2 Rennwagen enttäuscht am Streckenrand abstellen musste.

Grossmann gelang es daraufhin doch noch sich Platz 3 zu sichern, und damit aufs Podium zu klettern. In der Meisterschafts-Gesamtwertung konnte nun Dennis Bröker nach seinem Sieg im ersten Rennen die Führung vor Andreas Eichhorn (GER) übernehmen.

Patrick Tiefenbacher (AUT) blieb nach seinem tollen Debüt am Red Bull Ring in der Slovakei glücklos

 

Kriegl trotzt den Wetterkapriolen und holt sich den Sieg im zweiten Rennen

In der Nacht von Samstag auf Sonntag zog ein großes Gewitter auf und setzte die Rennstrecke sowie das Fahrerlager unter Wasser. Aus Sicherheitsgründen musste das zweite Zeittraining abgesagt werden, und die Strecke begann bis zum Beginn des zweiten Rennens wieder abzutrocknen.

Diesmal konnte Wolfgang Kriegl seine führende Position verteidigen, aber er sah abermals Dennis Bröker formatfüllend in seinen Rückspiegeln auftauchen. Doch der 41-Jährige Österreicher blieb cool, und hielt trotz wieder einsetzendem Regen zum Rennende seine Führung bis ins Ziel vor Bröker. Für Sven Grossmann und Patrick Tiefenbacher verlief das Rennen allerdings weniger erfolgreich: Grossmann musste nach einem Zweikampf seinen Rennwagen im Kiesbett abstellen, und Tiefenbacher hatte mit technischen Problemen zu kämpfen.

Der finale Showdown in der Meisterschaft findet am 12./13.10.2019 in der Motorsportarena Oschersleben statt, in welchem sich Dennis Bröker großer Konkurrenz wird stellen müssen.

 

vorläufiger Rennkalender 2019

 

 

23.09.2019                             offizieller Testtag Salzburgring                                        (AUT)

 

12.-13.10.2019                       Motorsportarena Oschersleben*                                      (GER)

 

27.10.2019                             offizieller Testtag Wachauring                                          (AUT)

 

*im Rahmen des NATC (Nordd. ADAC Tourenwagen-Cup)

**im Rahmen der FIA CEZ (Central-European-Zone)

 

 

Freude bei den erfolgreichen Fahrern nach dem ersten Rennen: (v.l.n.r) Wolfgang Kriegl (AUT),

Dennis Bröker (GER) und Sven Grossmann (GER)

 

Weitere Informationen zum CHEVROLET Cruze Eurocup erhalten Sie auf der Homepage

www.chevrolet-cup.eu sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/ChevroletCruzeEurocup

 

Aktueller Stand der G E S A M T W E R T U N G nach 8 von 10 Wertungsläufen:

 

  1. Dennis Bröker GER 50 Pkt.
  2. Andreas Eichhorn GER 40 Pkt.
  3. Wolfgang Kriegl AUT 38 Pkt.
  4. Christoph Pflügler GER 33 Pkt..
  5. Sven Grossmann GER 20 Pkt.
  6. Patrick Tiefenbacher AUT 13 Pkt.
  7. Marcus Zeiner AUT 11 Pkt.
  8. Nicolas Hillebrand GER 10 Pkt.
  9. Thies Ahrens GER                           8 Pkt.
  10. Nico Schönberg GER                           8 Pkt.
  11. Heiko Kraft GER 7 Pkt.
  12. Matthias Gorzellik GER 6 Pkt.
  13. Patrick Eppich AUT 5 Pkt.
  14. Martin Rennhofer AUT 4 Pkt.
  15. Claus Gramlich GER 4 Pkt.

 

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

 

Weitere Informationen zum CHEVROLET Cruze Eurocup erhalten Sie auf der Homepage

www.chevrolet-cup.eu sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/ChevroletCruzeEurocup

 

 

Fotos: Pfister-Racing GmbH

Claus Wüster gewinnt den Pfister-Racing Kart-Cup 2019 im Steigerwaldmotodrom Gerolzhofen und sichert sich den begehrten Wanderpokal!

Claus Wüster gewinnt den Pfister-Racing Kart-Cup 2019 im Steigerwaldmotodrom Gerolzhofen und sichert sich den begehrten Wanderpokal!

Am 18. August 2019 startete auf der Outdoor-Kartbahn im Steigerwaldmotodrom Gerolzhofen der spannende Pfister-Racing Kart-Cup in seiner bereits elften Auflage und feierte damit ein tolles Jubiläum. Seit dem Jahr 2008 gehen schnelle Fahrer und Teams auf die Kartbahn um ihr Talent unter Beweis zu stellen. Auch in dieser Saison war der Cup wieder von großem Interesse, und die Platzierungen machten insgesamt 13 Fahrer aus 7 verschiedenen Teams unter sich aus.

 

In einem durchdachten Rennsystem mit „Ausscheidungswettkampf“ schaffen es die besten 6 Fahrer des Tages in das große Finale, in welchem dann der Sieger des Wanderpokals ausgefahren wird. Neben Ehrenpreisen für die Fahrer ist die Teamwertung mit hochwertigen Sachpreisen dotiert.

Insgesamt finden mehrere Ausscheidungsrennen und ein Finale statt – ein großer Spaß für Teams und Fahrer!

starke Leistung der Fahrer trotz rutschiger Rennstrecke

Der Pfister-Racing Kart-Cup ist sowohl für „Kart-Neulinge“ als auch für erfahrene Fahrer geeignet um viel Spaß auf der Rennstrecke zu haben. Nach den Zeittrainings, die noch unter teilweise nassen Streckenbedingungen stattfanden gingen die besten 6 Fahrer aus den ersten zwei Ausscheidungsrennen hervor. Dabei schrammten die Fahrer Christoph Englert (GER, magnet-shop.net Racing), Uli Pawlicki (GER, magnet-shop.net Racing), Michael Kuhn (GER, Fahrschule Kwiotek), Nico Udelhofen (GER, Mainfranken Motodrom Racing Team) und Felix Ort (GER, Mainfranken Motodrom Racing) sowie Michael und Sebastian Harrer (Harrer Racing Team) nur knapp an den Finalrängen vorbei.

Somit starteten dann Sebastian Schraut (GER, Mainfranken Motodrom Racing), Andreas Eichhorn (GER, Pfister-Racing Team), Oliver Mayer (GER, Pfister-Racing Team), Claus Wüster (GER, TOYO TIRES Motorsport), Wolfgang Gross (GER, magnet-shop.net Racing) und Richard Allrich (GER, Mainfranken Motodrom Racing) in´s 15 Minütige Finalrennen, welches mit einem stehenden „Grand Prix Start“ begonnen wurde.

 

Wüster muss im Finale alle Register ziehen und setzt sich gegen Sebastian Schraut durch

Das Finalrennen war geprägt von vielen Zweikämpfen und Überholmanövern. Claus Wüster übernahm von Beginn an die führende Position, musste sich dabei aber erst im Infight gegen Andreas Eichhorn durchsetzen., der sich die Pole-Position für das Finalrennen gesichert hatte.

Dahinter entbrannte ein mitreißender Vierkampf um die zweite Position: Sebastian Schraut vom Mainfranken Motodrom Racing Team zeigte sich kämpferisch und setzte sich auf die 2. Position gegen Andreas Eichhorn und Wolfgang Gross sowie Oliver Mayer durch.

Nach harten aber fairen Duellen am Ende des 15-Minütigen Rennens konnte Claus Wüster in einem herausragenden Rennen die führende Position nach Hause fahren,  vor Sebastian Schraut. Dahinter rettete Andreas Eichhorn den verbliebenen Podiumsplatz für das Pfister-Racing Team.

Freude bei den erfolgreichen Fahrern in der anschliessenden Siegerehrung, v.l.n.r. Andreas Pfister, Sebastian Schraut, Claus Wüster und Andreas Eichhorn

 

Pfister-Racing Team siegt in der Teamwertung

In der Teamwertung konnte Pfister-Racing mit insgesamt 28 Wertungspunkten triumphieren, vor dem Team Mainfranken Motodrom Racing Team 1 und dem Team TOYO TIRES MOTORSPORT.

Das Team Fahrschule Kwiotek konnte einen guten vierten Platz erreichen, vor Mainfranken Motodrom Racing Team 2, dem Team magnet-shop.net und dem Harrer Racing Team.

 

v.l.n.r. Andreas Pfister, Oliver Mayer und Andreas Eichhorn

 

Fotos: Pfister-Racing GmbH

Wolfgang Kriegl macht kroatischen Doppelerfolg perfekt – Christoph Pflügler & Dennis Bröker nun auf Schlagdistanz in der CHEVROLET Cruze Eurocup Gesamtwertung

Wolfgang Kriegl macht kroatischen Doppelerfolg perfekt – Christoph Pflügler & Dennis Bröker nun auf Schlagdistanz in der CHEVROLET Cruze Eurocup Gesamtwertung

Automotodrom Grobnik. Ein besonderes „Urlaubsflair“ in der Nähe der Kroatischen Küste erwartete die Rennfahrer des CHEVROLET Cruze Eurocup Markenpokals vom 26.-28.07.2019 am Automotodrom Grobnik. Die 4,168 km lange Rennstrecke wurde erst vor einem Jahr neu asphaltiert und bietet damit beste Bedingungen um spannenden Tourenwagen-Motorsport auf dem schnellen Streckenlayout zu zeigen. Dabei mussten die Piloten die wechselnden Wetterverhältnisse mit trockenen und heißen Verhältnissen am Freitag und Samstag, sowie Dauerregen und rutschiger Strecke am Sonntag bewältigen. Hier spielte auch die TOYO TIRES Proxes R888R Semislick-Bereifung der Cup-Tourenwagen eine entscheidende und positive Rolle.

 

Wolfgang Kriegl (links) führte sowohl bei trockenen als auch bei nassen Verhältnissen das Feld souverän an

 

 

Auf „Hitzeschlacht“ am Samstag, folgt eine „Regenschlacht“ am Sonntag

 

Nach den ersten Test-Sessions am Freitag konnten sich die Fahrer auf das Streckenlayout des Automotodrom Grobnik einstellen. Im ersten Zeittraining zur Ermittlung der Startaufstellung am Samstag gelang dies Wolfgang Kriegl (AUT, U4 Automotive Racing) am Besten, er sicherte sich mit einer Zeit von 1:54.952 die Pole-Position vor Dennis Bröker (GER, Magnet-shop.net Racing) und Christoph Pflügler (GER, Pfister-Racing by BRIEFLOGISTIK OBERFRANKEN).

 

Nach Freigabe des stehenden „Grand-Prix-Starts“ setzte sich Kriegl an die Spitze, sah dann aber bereits Marcus Zeiner (AUT, Pfister-Racing by MAIN-POSTLOGISTIK) formatfüllend im Rückspiegel, der mit einem Blitzstart von Platz 5 auf Rang 2 nach Vorne schnellte. Daraufhin gab es für die Zuschauer einen sehenswerten Dreikampf zwischen Zeiner, Pflügler und Bröker um den zweiten Rang zu sehen.

 

Zunächst konnte sich Pflügler durchsetzen und nahm Kurs auf den zweiten Rang, musste seinen CHEVROLET Cruze 1,8 LT V2 Rennwagen dann aber kurz vor Rennende mit Getriebeproblemen abstellen. Dennis Bröker kämpfte sich daraufhin auf Platz 2 und kreuzte knapp vor Marcus Zeiner die Ziellinie.

Um den vierten Rang kämpften Martin Rennhofer (AUT, Mainfranken Motodrom Racing) und Patrick Eppich (AUT, RAVENOL Racing Team) in einem österreichisch-österreichischen Duell. Durch ein Überrundungsmanöver musste Rennhofer die Ideallinie kurz vor Rennende verlassen, und Eppich konnte bei seinem Tourenwagen-Debüt einen tollen 4. Platz über den Zielstrich vor Rennhofer und Heiko Kraft (GER, Pfister-Racing by TOP-EXPRESS) bringen.

 

Marcus Zeiner (AUT) fuhr beim ersten Rennen am Samstag aufs “Stockerl”

 

Regenrennen am Sonntag sieht erneut Kriegl an der Spitze

Nachdem über Nacht Dauerregen über die Rennstrecke gezogen war, wurden die Karten nun nochmals neu gemischt. Bei rutschigen Wetterverhältnissen mit eingeschränkter Sicht galt es nun für die Rennfahrer vorrangig die Ziellinie zu sehen und die Tourenwagen heil in´s Ziel zu bringen.

An die Spitze des Feldes konnte sich abermals Wolfgang Kriegl setzen, gefolgt von Christoph Pflügler und Dennis Bröker. Den ersten drei Fahrern gelang es sich vom Rest des Feldes abzusetzen und trotz erschwerten Bedingungen schnell und fehlerfrei die Rennstrecke zu umrunden.

Auf dem 4. Rang folgte Marcus Zeiner vor Heiko Kraft, der bei seinem Tourenwagen-Debüt den Sprung in die Top-5 schaffte und sich unter den regnerischen Verhältnissen wohl zu fühlen schien.

In der Gesamtwertung sind nun Christoph Pflügler und Dennis Bröker auf Schlagdistanz des Führenden Andreas Eichhorn (GER) gerückt, bei noch 4 ausstehenden Wertungsläufen verspricht es ein äußerst spannender Saisonendspurt zu werden. Die nächsten Rennen finden vom 23.-25.08.2019 am Slovakiaring (SK) statt.

 

vorläufiger Rennkalender 2019

 

 

23.-25.08.2019                       Slovakia-Ring**                                                                   (SK)

 

23.09.2019                             offizieller Testtag Salzburgring                                        (AUT)

 

12.-13.10.2019                       Motorsportarena Oschersleben*                                      (GER)

 

27.10.2019                             offizieller Testtag Wachauring                                          (AUT)

 

*im Rahmen des NATC (Nordd. ADAC Tourenwagen-Cup)

**im Rahmen der FIA CEZ (Central-European-Zone)

 

Claus Gramlich (r.) konnte einen fahrerischen Aufwärtstrend verzeichnen, hatte dann aber mit Technik-

Problemen zu kämpfen.

 

Weitere Informationen zum CHEVROLET Cruze Eurocup erhalten Sie auf der Homepage

www.chevrolet-cup.eu sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/ChevroletCruzeEurocup

 

Aktueller Stand der G E S A M T W E R T U N G nach 6 von 10 Wertungsläufen:

 

 

  1. Andreas Eichhorn GER 40 Pkt.

  2. Christoph Pflügler GER 33 Pkt..

  3. Dennis Bröker GER 32 Pkt.

  4. Wolfgang Kriegl AUT 20 Pkt.

  5. Sven Grossmann GER 14 Pkt.

  6. Patrick Tiefenbacher AUT 13 Pkt.

  7. Marcus Zeiner AUT 11 Pkt.

  8. Nicolas Hillebrand GER 10 Pkt.

  9. Thies Ahrens GER           8 Pkt.

  10. Nico Schönberg GER       8 Pkt.

  11. Heiko Kraft GER 7 Pkt.

  12. Matthias Gorzellik GER 6 Pkt.

  13. Patrick Eppich AUT 5 Pkt.

  14. Martin Rennhofer AUT 4 Pkt.

  15. Claus Gramlich GER 4 Pkt.

 

Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

 

Weitere Informationen zum CHEVROLET Cruze Eurocup erhalten Sie auf der Homepage

www.chevrolet-cup.eu sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/ChevroletCruzeEurocup

 

 

Pfister-Racing-Kart-Cup: Am 18. August steht alles im Zeichen der Karts

Pfister-Racing-Kart-Cup: Am 18. August steht alles im Zeichen der Karts

 

Karts werden häufig als Einstiegsmöglichkeit für den Profirennsport gesehen. Viele Elitefahrer aus der Formel 1 hatten ihre Karriere mit Karts begonnen. Dazu zählen Michael Schumacher, Fernando Alonso, Nico Rosberg, Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. Natürlich möchte nicht jeder Fahrer eine Profikarriere in der Königsklasse der Rennen anstreben, doch das ist auch nicht notwendig, da sich die Karts auch für reine Hobbyfahrer eignen. Neben den normalen Karts sind auch die Elektrovarianten immer beliebter geworden.

 


Pixabay

Sie werden sicherlich schon bemerkt haben, dass elektrisch betriebene Fahrzeuge im Motorsport eine immer größere Rolle spielen. Zweifelsohne ist die Formel-E-Meisterschaft das beste Beispiel hierfür. Es gibt einen klaren Fokus auf Elektro-Innovation und Umweltschutz. Dadurch versucht man sich, von der Formel 1 abzugrenzen. Elektromotoren haben vor den Karts natürlich ebenfalls nicht Halt gemacht. In Deutschland wurden diese 2011 erstmalig beim 24h-Rennen in Köln eingesetzt, wo sie gegen Benzin-Karts antraten. Seitdem hat sich eine Menge getan. Spiegel.de beschreibt Ihnen, wieso E-Karts der neue Standard geworden sind. Auch Pfister-Racing hatte dies erkannt. 2015 wurde die E-Kart-Series organisiert, bei der sowohl Amateure als auch Fortgeschrittene um Sachpreise und Pokale konkurrieren konnten. Im Raum Mainfranken konnte man somit Kartfahrern die Chance geben, sich selber zu testen und an den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten.

Wer Freude an Kartrennen hat, kann sich seit 2008 ebenfalls an dem Pfister-Racing Kart-Cup in Gerolzhofen anmelden. Dieses Jahr findet das Rennen am 18. August statt und der Gewinner kann kostenlos an der ADAC-Fahrersichtung 2019 teilnehmen. Natürlich sollten Sie bedenken, dass die Teilnehmerplätze jedes Jahr begrenzt sind und man sich deshalb rechtzeitig eintragen lassen sollte.

Auf motorsport-xl.de können Sie nachlesen, wie der Kartsport vom Pfister-Racing-Team aktiv unterstützt und unterhalten wird. Der Fokus liegt jedoch bei den Rennwagen. Wie Sie sicherlich schon wissen, sind Andreas Pfister und Team in verschiedenen Wettbewerben aktiv. Dazu gehört auch die Endurance-Meisterschaft, wo der Titel angestrebt wird. Bei prestigereichen Rennen erwarten die Sportler dann höhere Preise, mehr Zuschauerzahlen und eine größere Fanbasis. Schließlich erfreut sich der Autorennsport großer Beliebtheit und kann zu Recht als Massensport bezeichnet werden.

Die Beliebtheit können Sie auch anhand der Unterhaltungsindustrie erkennen. Rennsimulationen wie Forza von Playground Games bringen Sie hinter das Steuer vieler bekannter Rennwagen. Das große Studio Ubisoft hatte sich ebenfalls ans Renngenre gewagt und mit The Crew ein Spiel entwickelt, bei dem eine reine Onlineerfahrung im Fokus steht. Online wird ebenfalls das Slotgame Racing for Pinks gespielt. Hergestellt wurde das Spiel von Microgaming, deren Spiele in der Branche als führend gelten. Auf bonus.com.de finden Sie die besten Microgaming-Casinos und deren Casino-Boni. Sicherlich am beliebtesten ist jedoch die Spielereihe Need for Speed von Electronic Arts. 1994 wurde der erste Titel veröffentlicht und im Laufe der Zeit erlangte Need for Speed Kultstatus. Aus dem Grunde wurde 2014 sogar ein gleichnamiger Film gedreht. Bezüglich anderer Filme rangiert The Fast and the Furious sicherlich unter den am meist gesehenen Renn-Blockbustern. Die Filmserie läuft schon seit 2001 und hat schon acht Titel so wie ein Spin-off produziert.

Pixabay

Karts und E-Karts bilden eine angenehme Brücke zwischen der Amateur- und Profiwelt des Autosports. Wer gerne Karts fährt, aber mehr will, sollte sich hinter das Steuer eines Rennautos setzen. Wer weiß, vielleicht werden Sie eines Tages dann auch Teil des Pfister-Racing-Teams.

Sieg für Pfister-Racing beim 12-Stunden-Rennen am Slovakiaring

Slovakiaring. Am 20.06.2019 startete am Slovakiaring das diesjährige 12-Stunden Langstreckenrennen. Für das Pfister-Racing Team gingen an diesem Rennen die Fahrer Wolfgang Kriegl (AUT) und Andreas Pfister (GER) mit dem 350 PS starken SEAT Leon TCR Rennwagen an den Start. Die hochmoderne und 5,922 km lange Rennstrecke in der Slowakei zählt dabei zu den erklärten Lieblingsrennstrecken von Wolfgang Kriegl, als auch von Andreas Pfister, damit waren ideale Voraussetzungen für das Endurance-Rennen gegeben.

Mehr als 263 problemlose Runden absolvierte das Pfister-Racing Team, und gewann damit das 12H Rennen.

 

„Ein 12-Stunden-Langstreckenrennen darf niemals unterschätzt werden. Sowohl die physische Belastung für die Fahrer, als auch die Beanspruchung des Rennwagens ist bei dieser enormen Renndistanz sehr hoch. Es zählt nicht nur das Fahrkönnen, sondern auch eine perfekte Teamleistung. Nur so kann schlussendlich der Sieg nach Hause gefahren werden“ so Andreas Pfister im Gespräch mit den Medien.

Darüber hinaus wurden Team und Fahrer mit hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 25 Grad auf die Probe gestellt. „Im Rennwagen ist das gut und gerne das doppelte der Außentemperatur, deshalb ist es sehr anspruchsvoll unter dieser physischen Belastung auch die Konzentration stets auf einem hohen Level zu halten“ so Pfister. „Wir wussten dass wir auf technischer Seite mit unserem Rennwagen gut vorbereitet sind, dass es allerdings derart gut laufen würde, freut uns natürlich umso mehr. Ein Schlüssel zum Erfolg war die absolute Zuverlässigkeit unseres Rennwagens mit mehr als 263 absolvierten Rennrunden, die konstanten Fahrer sowie die herausragende Teamarbeit. Dazu möchte ich mich an dieser Stelle recht herzlich bei unserem Team mit Alois Pfister, Alfred Hutzel, Bozo Erak und Jelena Erak bedanken!“

 

Regenschauer kurz vor Rennende sorgt für Schrecksekunde

Nachdem sich das Pfister-Racing Team im ersten Renndrittel noch mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste, gelang es der Mannschaft sich weiter nach Vorne zu arbeiten und die Führung des Rennens zu übernehmen. Diese konnte dann ab der Halbzeit mit schnellen Rundenzeiten ausgebaut werden. „Wir lagen wirklich gut im Rennen, und die Devise war es eigentlich, die letzten Rennminuten sicher und ohne Risiko nach Hause zu bringen. Dabei machte uns das Wetter aber einen Strich durch die Rechnung“ so Pfister.

Auch ein heftiger Regenschauer kurz vor Rennende konnte das Pfister-Racing Team nicht stoppen.

 

Circa 20 Minuten vor Rennende setzte ein plötzlicher Regenschauer am Slovakiaring ein. Rennfahrer Wolfgang Kriegl war gerade am Steuer des Rennwagens und reagierte genau richtig: Er steuerte mit den profillosen Slick-Reifen umgehend die Boxengasse an. Dort gelang es dem Team schnell auf Regenreifen zu wechseln, und Andreas Pfister konnte unter nassen Verhältnissen mit Safety-Car-Phasen den tollen Rennsieg für Pfister-Racing nach Hause bringen. Nun belegt das Team auch die vordere Position in der Endurance-Meisterschaft und möchte diese in den verbleibenden zwei Langstreckenrennen ausbauen und halten.

 

Endurance-Termine 2019:

05.09.2019 – 6H Rennen Autodrom Most (CZ)

20.10.2019 – 9H Rennen Autodrom Brno (CZ)

 

Sie interessieren sich für eine Rennteilnahme an den Endurance-Rennen mit einem Rennfahrzeug des Pfister-Racing Teams?

 

Dann kontaktieren Sie uns unverbindlich per Email an kommunikation@pfister-racing.eu

 

NEU: Anmeldung zu den Rennfahrer-Lizenzlehrgängen jetzt schnell & unkompliziert ONLINE!

NEU:

Ab sofort könnt ihr euch zu unseren Rennfahrer-Lizenzlehrgängen schnell & unkompliziert ONLINE anmelden!

Einfach HIER klicken, das gewünschte Lehrgangs-Datum auswählen, und eurer Rennfahrer-Lizenz entgegenfiebern!

„Austria-Quartett“ im CHEVROLET Cruze Eurocup im 4-Fach-Interview!

„Austria-Quartett“ im CHEVROLET Cruze Eurocup im 4-Fach-Interview!

Am nächsten Rennwochenende des CHEVROLET Cruze Eurocup vom 26.-28.07.2019 im Automotdrom Grobnik (Kroatien) starten gleich 4 Fahrer unter österreichischer Flagge im Cup.

Wir haben dem „Austria-Quartett“ für euch auf den Zahn gefühlt, und dabei herausgekommen ist ein spannendes 4-Fach-Interview – wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

v.L.n.R. Marcus Zeiner (Niederösterreich), Martin Rennhofer (Wien), Patrick Eppich (Steiermark) und Wolfgang Kriegl (Wien).

 

Das Land Österreich & Motorsport, wie passt das für euch zusammen?

Marcus Zeiner: „Grundsätzlich passt das gut zusammen, es gibt gute talentierte Motorsportler, leider ist es wie so oft ein Problem mit dem Budget. Allerdings seit der Red Bull da ist, hat sich das etwas gebessert.“

Martin Rennhofer: „Es gibt nur wenige Einsteigerserien in Österreich wie den Chevrolet Cruze Cup. Dabei kommen aus Österreich immer wieder Talente, die es auch in die höheren Klassen des Motorsports schaffen könnten. Leider ist das Interesse der möglichen Sponsoren aus Österreich in letzter Zeit rückläufig. Obwohl ein guter Teil der österreichischen Industrie in der KFZ Zulieferbranche bzw. sogar in der Produktion von KFZs (Magna) tätig ist, fällt den österreichischen Talenten die Suche nach Sponsoren aus diesem Bereich schwer. Eine Ausnahme ist der Getränkehersteller Red Bull, der mit gezielter Nachwuchsförderung immer wieder österreichischen Talenten den Weg in höhere Motorsportklassen ermöglicht. Immerhin haben wir zwei FIA homologierte permanente Rennstrecken im Land – also genug Übungsgelände für den Nachwuchs.“

Patrick Eppich: „Wenn ich an unsere ganzen vergangenen und bestehenden Rennlegenden, die momentanen Akteure im Motorsport wie Toto Wolf und Co denke, passt das für mich wie ein Herz und eine Seele zusammen.“

Wolfgang Kriegl: „Wie Vanilleeis und Kernöl.“ *lacht*

 

Die Formel1-Legende Niki Lauda ist vor kurzem verstorben. Wie sind eure Erinnerungen an diesen österreichischen Ausnahmesportler?

Marcus Zeiner: „Niki Lauda war eine Legende in Österreich u. ein Idol sowie Vorbild für viele Generationen. Seine direkten Aussagen brachte alles rasch auf den Punkt, Niederlagen wurden schnell aufgearbeitet u. ich denke der war ein Stehaufmännchen nach seinen 3 großen Tiefpunkten in seinem Leben wir Nürburgring Unfall, Flugzeugabsturz u. seine Nierentransplantation. Leider hat er den letzten Weg mit der Lungentransplantation und dem darauffolgenden Virusinfekt nicht mehr geschafft, ein großer Verlust für die Motorsportwelt!“

Martin Rennhofer: „Niki Lauda war für mich ein Vorbild im Motorsport. Seine kühle Art, Dinge logisch zu analysieren und sich durch „Gehirnschmalz“ und technisches Know-How einen Vorteil auf der Strecke zu erarbeiten, hat mich fasziniert. Zu Anbeginn des Simulatorzeitalters am PC (ab 1994) fuhren mein Sohn und ich immer als „Niki Lauda“ mit dem TAG Turbo McLaren in den F1 Simulationen. Und natürlich waren wir in Zeltweg um unser Idol am Österreichring live zu erleben. Persönlich trafen wir ihn zwei Mal nach Flügen in die Dominikanische Republik bzw. nach Florida – eine Persönlichkeit, die Eindruck hinterlässt.“

Patrick Eppich: „Für mich ist Niki Lauda ein großes Vorbild. Sein unerbittlicher Kampfgeist, seine direkte Ehrlichkeit und seine erbrachten Leistungen, vorallem auch wirtschaflich waren für Österreich eine unbeschreibliche Leistung.“

Wolfgang Kriegl: „Mein Vater kannte Niki Lauda persönlich und ich erinnere mich gerne an seine Erzählungen von ihm. Seine sportliche Laufbahn ist Legende und ich bewundere ihn für sein unerschütterliches Selbstvertrauen und seinen Kampfgeist.“

 

Eure Lieblingsrennstrecke in Österreich: Salzburgring, Red Bull Ring oder Wachauring?

Marcus Zeiner: „Der Salzburgring.“

Martin Rennhofer: „Der Red Bull Ring, auch wegen der Infrastruktur dort.“

Patrick Eppich: „Definitiv RedBull Ring.“

Wolfgang Kriegl: „Der Salzburgring wird für mich immer einen ganz besonderen Stellenwert haben, da ich dort meine ersten Erfahrungen auf einer Rennstrecke sammeln konnte. Aber den Red Bull Ring fahre ich lieber, weil er abwechslungsreicher ist. Der Wachauring ist eine ideale Strecke für Trainings, weil er sehr eng und ausgesprochen verwinkelt ist.“

 

Wolfgang, du absolvierst als Champion der Saison 2016 wieder zwei Gaststarts im CHEVROLET Cruze Eurocup. Warum kommst du von dieser Rennserie nicht los?

„Weil der Chevy tierisch Spaß macht! *lacht* Der Rennwagen ist perfekt ausbalanciert und ich freue mich schon sehr, die technischen Upgrades dieser Saison zu erfahren. Was diesen Cup zudem einzigartig macht, ist die Kameradschaft unter den Fahrern und der rege Austausch im Fahrerlager. Das macht mir viel Spaß.“

 

Patrick, du hingegen gibst dein Debüt im CHEVROLET Cruze Eurocup. Was sind deine Ziele für dein erstes Rennwochenende?

„Ich möchte dieses Wochenende vorallem Erfahrung sammeln, gute Rundenzeiten fahren und das Auto heil ins Ziel bringen.“

 

Marcus, du hast bereits einige Erfahrung und Erfolge im CHEVROLET Cruze Eurocup Rennwagen. Was gefällt dir an diesem Tourenwagen am Besten?

„Neben dem zeitlosen Aussehen des Rennwagens u. dem coolen Sound natürlich der Cup da der Fahrer gefragt ist. Kein Fehler wird verziehen, gleiches Material für alle Fahrer macht das ganze aus, obwohl ich eher mehr zur Langstrecke tendiere ist der Chevy Eurocup eine super coole Rennserie u. bietet für jeden Nachwuchsfahrer einen raschen kostengünstigen Einstieg.“

 

Martin, du startest das erste Mal am Automotodrom Grobnik, wie bereitest du dich auf diese neue Rennstrecke vor?

„Neben dem Studium von On Board Videos sitze ich in der Simulation „Assetto Corsa“ schon fleißig im Chevrolet Cruze und fahre in Grobnik. Es wird schwer, den Erfahrungsvorsprung von Wolfgang Kriegl zu  kompensieren!“

 

Euer Tipp für das Rennwochenende: Welcher österreichische Fahrer wird in Kroatien die meisten Punkte im Cup holen?

Marcus Zeiner: „Schwierig zu sagen, natürlich möchte jeder Gewinnen u. die meisten Punkte holen. Martin u. Patrick kann ich eigentlich gar nicht einschätzen, der Wolfgang als ehem. Champion ist natürlich auch schon ein alter Rennfuchs (er war ja mal mein Schüler) von da her wird es sicherlich nicht einfach werden. Ich kenne die Strecke nicht d.h. auch noch einmal eine Herausforderung, verlasse mich daher auf meine Erfahrung u. mein Können, dann hoffe ich vielleicht mit etwas Glück u. dem einen oder anderen Trick ein gutes Ergebnis zu erzielen.“

Martin Rennhofer: „Der Papierform nach wäre das Wolfgang Kriegl, seine Pole Position aus dem Vorjahr zeigt, dass ihm die Strecke liegt. Allerdings ist Marcus Zeiner auf Grund seiner Routine auch nicht zu unterschätzen!“

Patrick Eppich: „Ich denke dass Wolfgang die meiste Erfahrung hat und Punkten wird.“

Wolfgang Kriegl: „Spannende Frage! Grobnik ist eine schnelle Strecke. Ich denke, Marcus wird hier seinen hohen Speed gut ausspielen können.“

 

Das Gespräch führten die österreichischen Rennfahrer mit Andreas Pfister.

Auf den zweiten Blick sieht man oft mehr – Motorsport als CO2-Sparmassnahme.

Auf den zweiten Blick sieht man oft mehr – Motorsport als CO2-Sparmassnahme.

 

Professioneller Motorsport hilft tausende Tonnen CO2 zu sparen. Ein Widerspruch?

 

Keineswegs. Gegen das sich hartnäckig haltende Vorurteil, der Motorsport sei nichts weiter als sinnlose Umweltbelastung, muss ich ein klares Veto einlegen. Denn wer diese Meinung vertritt, hat eine sehr kurzsichtige Auffassung von dem, was der Motorsport für jeden normalen Autofahrer und auch für den Einfluss auf CO2-Emissionen bedeutet!

 

Losgelöst betrachtet hat eine Motorsportveranstaltung per se zunächst mal keine optimale CO2-Bilanz, darüber muss man nicht diskutieren. Im Rennsport fahren alle Teilnehmer an der Grenze der Leistungsfähigkeit ihrer Motoren, was zum Spritsparen denkbar ungeeignet ist. Das macht den Motorsport aber keineswegs zum Verbrechen an der Umwelt. Motorsport ist wesentlich komplexer, als dass erwachsene Männer (und Frauen!) möglichst schnell im Kreis fahren.

Das vielleicht beste Gegenbeispiel beinhaltet auch der aktuelle SEAT Leon TCR Rennwagen. Die Direkteinspritzer-Technik hat sich bei Siegen in Le Mans, bei der Rallye Dakar und nicht zuletzt auch bei der DTM oder Tourenwagen-WM bewährt. Und die permanenten Entwicklungen der Rennmotoren finden schliesslich auch ihren Weg in die Grossserienprodukte. So gehören Direkteinspritzer-Motoren aus dem Volkswagen-Konzern heutzutage zu den effizientesten Motoren auf dem Markt.

Der SEAT Leon 1.6 ecomotive verbraucht gerade einmal 3,8l/100km.

 

Die sparsamsten Autos mit dieser Technologie, wie z.B. der SEAT Ibiza ecomotive, verbrauchen kaum mehr als drei Liter auf 100 Kilometer und haben einen CO2-Ausstoss von deutlich unter 100 Gramm pro Kilometer! Mit der stetigen Steigerung der Leistungsausbeute aus gleichbleibendem Hubraum geht zudem auch eine markante Senkung der Verbrauchswerte einher. “Effizienz“ ist das Stichwort und gerade bei dieser Entwicklung ist der Motorsport ein wichtiges Medium! So gesehen wird der an den Rennveranstaltungen verbrauchte Treibstoff durch den Technologie-Transfer in die Serienprodukte also tausendfach wieder eingespart!

Ähnlich verhält es sich in der Formel 1. Vordergründig wirkt auch diese wie reine Benzinverschwendung, aber bei genauerer Betrachtung ist die Königsklasse des Motorsports DER Motor für die Autoindustrie. Im vergangenen Jahr sorgte die Einführung des KERS-Systems, das 2011 wieder Vorschrift wird, für eine sprunghafte Entwicklung bei Hybridfahrzeugen. Durch das Nachtankverbot in der aktuellen Saison wird zudem die Effizienz der Motoren ein immer wichtigeres Thema. Ausserdem wird versucht, an allen Stellen Gewicht zu sparen, wodurch neue Materialien und Formen entwickelt werden, die letztlich auch in die Serienproduktion gelangen. Und weniger Gewicht bedeutet wiederum einen niedrigeren Verbrauch!

 

Bereits seit 2010 findet man oben stehende E-Fahrräder im Fahrerlager der Tourenwagen-WM – eine sehr gute Alternative für Kurzstrecken!

 

Aber nicht nur bei der reinen Einsparung von Kraftstoff agiert der Motorsport als Entwicklungsbeschleuniger. Auch die Sicherheitstechnik hat durch die Einflüsse aus der Rennwelt eine rasante Entwicklung erlebt. Natürlich werden im Rennsport keine Airbags erprobt, aber Fahrassistenzsysteme werden durch den Einsatz z.B. in der GT1-Weltmeisterschaft immer höher entwickelt. Auch die Einführung und Optimierung von neuen Materialien, die bei Unfällen mehr Energie absorbieren und damit auch die Unfallsicherheit erhöhen, werden früher oder später dem normalen Autofahrer zu gute kommen.

 

Auch, und vor allem demjenigen, der mit dem Finger auf die “bösen Umweltverschmutzer“ aus dem Motorsport zeigt und sich ein sparsames und sicheres Auto kauft!

Und vielleicht könnten sich auch genau diese Menschen überzeugen lassen, dass auch ein Fahrrad ein gutes Fortbewegungsmittel für kurze Distanzen ist. Mit gutem Beispiel geht hier die Tourenwagen-WM voran, denn seit 2010 gehören Motorroller und Quads im Fahrerlager der Vergangenheit an. Stattdessen werden Fahrräder mit Elektroantrieb zur Verfügung gestellt – damit wird die “grüne“ Tourenwagen-WM noch umweltfreundlicher!

 

Auch der Elektro-Motor hält im Motorsport Einzug

 

Darüber hinaus steht der Motorsport für innovative und höchst effiziente Entwicklungen im Bereich der Elektro-Mobilität. Vor allem im Kartsport haben Elektro-Karts (siehe Bild) längst Einzug gehalten und sind vor allem in Indoor-Kartbahnen zu finden.

 

Im Tourenwagen-Motorsport steht die brandneue E-TCR vor einer erfolgreichen Premiere und der CUPRA E-Racer dreht bereits seine Runden auf den Teststrecken dieser Welt.

 

 

 

 

Quelle:            Pfister-Racing GmbH